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Theatersommer 2018

Samstag, 09.06.2018
14:30 Uhr

Goethe-Theater

MUZIO SCEVOLA

HWV 13| Opern-Pasticcio von F. Amadei, G. Bononcini und G. F. Händel

Händel-Festspiele Halle

 

Händel-Festspiele Halle

 

Erste szenische Wiederaufnahme seit dem 18. Jahrhundert

Aufführung in italienischer Originalsprache mit deutschen Übertiteln

Mit freundlicher Unterstützung der Mitteldeutschen Barockmusik e. V.

Musikalische Leitung: Marek Štryncl
Regie: Laurent Charoy
Choreografie: Helena Kazárová
Bühne: Václav Krajc
Kostüme: Roman Šolc

 

Solisten:
Alexis Vassiliev (Muzio Scevola)
Markéta Cukrová (Clelia)
Michaela Šrůmová (Orazio)
Lucia Knoteková (Fidalma)
Marta Fadljevičová (Lucio Tarquinio)
Sylva Čmugrová (Irene)
Musica Florea
Hartig Ensemble - Tänze und Ballette aus drei Jahrhunderten

 

Drei Komponisten arbeiteten im Frühjahr 1721 vermutlich aus Gründen der Zeitersparnis gleichzeitig an der Oper "Muzio Scevola": Der 1. Akt stammt von F. Amadei, der 2. Akt von G. Bononcini und der 3. Akt von G. F. Händel. Nach einer überlieferten Aussage des Kammerherrn des Prinzen von Wales, Friedrich Ernst von Fabrice, soll Händel "mit Leichtigkeit über die beiden anderen triumphiert" haben. Kommt man heute zum selben Urteil? Nachdem mit Ausnahme einer konzertanten Aufführung in Oxford 1977 bislang nur einzelne Akte aufgeführt und nach der Uraufführungsserie 1721 keine einzige szenische Gesamtaufführung zu erleben war, kann man nun bei den Händel-Festspielen sich im direkten Vergleich seine eigene Meinung bilden. Als historischen Hintergrund für die frei erfundene Liebesgeschichte wählte der Librettist P. A. Rolli Ereignisse aus der Frühgeschichte Roms, die auf Quellen von Titus Livius basieren. Ausgegraben hat diese barocke Rarität das erfolgreiche Team um Marek Štryncl, der im letzten Jahr mit Händels "Terpsicore" für Begeisterung sorgte.

 

 

Goethe-Theater

Kartenpreise: 65 | 50 € | Hörplatz 30 €

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