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Theatersommer 2017

Samstag, 01.07.2017
16:00 Uhr

Goethe-Theater

KLAVIERABEND Ragna Schirmer

Ragna Schirmer
Foto: Frank Edel

Programm: „Vertonte Verse“
Johann Sebastian Bach - Ferrucio Busoni
Elegie „Meine Seele bangt und hofft zu Dir“
Franz Liszt „Vallée d‘Obermann“
Franz Schubert - Franz Liszt 4 Lieder:
Ständchen | Gretchen am Spinnrade | Meeresstille | Erlkönig
Maurice Ravel Miroirs
César Franck Prélude, Choral et Fugue

Eine besondere Form der engen Verbindung zwischen lyrischen Versen und musikalischen Phrasen ist das Kunstlied, welches von Schubert in ganz besonderer Weise musikalische Vollendung fand. So steht im Zentrum dieses Konzertes eine kleine Sammlung der Schubert-Lieder, die von Liszt virtuos für Klavier Solo gesetzt wurden. Auch in seinen eigenen Kompositionen hat Liszt oft literarische Anregungen vertont. „Vallée d‘Obermann“ hat sogar zwei Poeme von Lord Byron zum Thema. Liszts Schüler Busoni hat ebenso wie sein Lehrer gern große Kompositionen transkribiert oder umgewandelt. Die Elegie über „Meine Seele bangt und hofft zu Dir“ von J. S. Bach wählt die freie Form der Fantasie zu einer Choralbearbeitung. Ravels Kompositionen sind Lieder in Musik. Er wählt für fast jedes seiner Klavierstücke ein Motto, einen Titel, ein Bild. Auch er bezieht sich oft auf literarische Vorlagen. Jedes der Stücke aus Miroirs ist einem Mitglied der Gruppe „Les Apaches“, bestehend aus Malern, Musikern und Literaten, gewidmet. „Prélude, Chorale et Fugue“ von Franck beschließt das Konzert und bildet eine Konklusion aus der Idee des Chorals in der Musik und des großen Tonpoems der Romantik.

 

Goethe-Theater

Einlass ab 15:30 Uhr | Ende gegen 18:00 Uhr

Kartenpreis: 25 € | keine Ermäßigung

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